Magdeburger Stadtzeuge(n) Teil 19
Illustrierte Beiträge zur 1200 jährigen Heimatgeschichte und Kultur

Magdeburg in der Zeit der französischen Fremdherrschaft (1806 bis 1814)
Von Reinhard Spindler
Nur knapp siebeneinhalb Jahre dauerte die französische Besatzungszeit in der Stadt und Festung Magdeburg. Dennoch veränderte sich viel für die Magdeburger im bald neu geschaffenen und französisch diktierten Königreich Westphalen. Autor Reinhard Spindler fasste die Vielzahl der Ereignisse zu einem spannenden Bericht über eine Zeit der Veränderungen, aber auch über einer Zeit der Repressalien und Entbehrungen zusammen. Einzigartige Dokumente und teils ganzseitige Bilder zeigen die Stadt während der kurzen Belagerung, bis hin zu jenem 8. November 1806 als die Festung fast kampflos übergeben wird. Reinhard Spindler betrachtet die Neuordnung der Stadtverwaltung, die Einführung des “Code Civil³, aber auch die Zwangsmaßnahmen in Bezug auf die Unterbringung und Versorgung der Besatzungssoldaten, das Eintreiben von willkürlich festgesetzten Zahlungen an die Besatzer, vor allem aber das Leben der Bürger. Folgend berichtet der Autor von den ersten militärischen Aktionen unter von Katte und von Schill gegen die Besatzer im Jahre 1809, dem zunehmenden Widerstand und schließlich vom großen Befreiungswillen in der Bevölkerung, der in der Belagerung Magdeburgs durch russische und preußische Truppen endet. Am 24. Mai 1814 werden die Befreier in Magdeburg mit einem großen Fest empfangen.

Herausgeber: Kultur- und Heimatverein Magdeburg e. V.

(ISBN 978 - 3 - 935 831 - 50 - 5, Preis: 7,00 Euro)